Ü40 und Ü50 Hallenmeisterschaft 2014

      Ü40 und Ü50 Hallenmeisterschaft 2014

      Da ja wie immer in der spielfreien Zeit recht wenig los ist und Werder auch noch schäft ;) schreib ich dann mal ein paar Zeilen zu besagtem Event.
      angekündigt waren ursprünglich:
      Ü40 : Pommern Stralsund, Lok Stralsund, VfL Bergen, PSV Ribnitz und SV Prohner Wiek
      nicht erschienen sind Ribnitz und Bergen, dafür hat Samtens noch eine Ü40 entsandt
      Ü50 : VfB Marlow, SG Reinkenhagen und Tribseeser SV

      Bei den Ü40-ern gings dann aus Prohner Sicht gleich mal mit dem Dauerbrenner der diesjährigen Hallensaison los. 2 Remis in den letzten beiden Turnieren reichten nie um an den Stralsundern zu landen. Zwar spielöte man immer gut mit, egalisierte sich dann aber meist, was in der Vergangenheit immer Pommern zum Vorteil gereichte.
      Diesmal sollte es dann noch schlechter losgehen. Mit dem Anpfiff versetzte Krieger seine Gegenspieler am Mittelkreis un zog einfach mal aus 12m ab. Der geblockte Ball flog Richtung Hallendecke und wurde durch Schulz dann Volley im Prohner Kasten versenkt - blitzsauberer Schuss und jetzt waren auch alle wach. In der Folge entwickelte sich ein munteres Spiel. Pommern wollte seinen Vorsprung verwalten, Prohn musste einiges investieren um zu Tormöglichkeiten zu kommen, scheiterte zunächst allerdings zweimal am Gebälk. Nach etwa der Hälfte der Spielzeit setzte sich Kollhoff im gegnerischen Strafraum durch und überwand den Pommernkeeper. Damit war alles wieder offen, Pommern verließ sich aber scheinbar weiterhin darauf, dass in der Vergangenheit immer ein Unentschieden reichte. Dies sollte sich allerdings in der letzten Spielminute rächen. Ein Freistoß an der Pommernstrafraumgrenze wurde kurz abgelegt und landete anschließend hinterm Pommernhüter im Netz. Noch 30 s zu spielen aber Pommern brachte nichts mehr zustande.
      Damit war für Prohn die erste Hürde genommen. Pommern spulte seine Partie gegen Samtens souverän herunter (4:0) und auch Lok ließ Samtens keine Chance. Gegen Lok galt es für Prohn dann die gute Ausgangsposition zu nutzen. In einem wenig ansehnlichen Spiel mit wenigen Möglichkeiten auf beiden Seiten fiel die Entscheidung wiederum kurz vor Ultimo. Ein Freistoß von der Lok-Strafraumgrenze wurde in den Rücken der unsortierten Abwehr gespielt und landete von dort zum Siegtreffer im Kasten. Nachdem Pomern sich mit einem mühevollen 1:0 gegen Lok im Rennen um den Turniersieg gehalten hatte braucht Prohn mindestens einen Zähler gegen Samtens um die Städter hinter sich zu lassen. Mit einem 2:1 wurden es dann sogar 3 Punkte, die letztendlich zum verdienten Turniersieg führten.

      Platzierungen
      1. Prohn
      2. Pommern HST
      3. Lok HST
      4. Samtens

      Zu den Ü50 kann ich leider nicht so viel schreiben. Tore waren zumeist Mangelware und Remis das häufigste Ergebnis. Am Ende setzte sich m.M. nach Marlow verdient als Sieger durch.

      Alles in allem eine äußerst faire Veranstaltung, mit dem Wermutstropfen, dass 2 Starter kurzfristig nicht erschienen, was hoffentlich nochmal verbandsseitig hinterfragt wird.
      "Jeder kann sagen, was ich will." (O. R.)
      Prohn, Sitz des slawischen Fürstenhauses , dem unter anderem die nahe Stadt Stralsund ihr Stadtrecht verdankt.

      „Cleveres Spiel hört da auf, wo Unsportlichkeit anfängt. (In diesem Sinne wünsche ich uns allen clevere Spiele, auf dass der Bessere gewinnt. Viel Glück!)“ F.B.