19. SPieltag

    19. SPieltag

    Sat. 19.04. 14:00 HSG Uni Greifswald - SG Empor Richtenberg
    Im Duell der Aufsteiger ist Uni aktuell der Favorit. Mit den Neuverpflichtungen im Winter hat man den ohnehin schon hochwertigen Kader weiter verbessert und schickt sich an: "Best of the Rest" in dieser Saison zu werden. Aber auch Empor kann befreit aufspielen, der Klassenerhalt ist ihnen nur noch theoretisch zu nehmen. Vielleicht liefert dieser Fakt den Sonnejungs ja die nötige Leichtigkeit.

    Sat. 19.04. 14:00 SV Kandelin - SG Wöpkendorf
    Kandelin seit Jahren wohl die konstanteste Mannschaft unter den Staffelstarten. Allein dafür zolle ich schon Respekt. Leider reicht es bisher nicht für den ganz großen Wurf. Gegen einen Landesligaaufstieg hatte immer irgend eine Truppe etwas. Auch in dieser Saison reicht es vermutlich "nur" für Silber oder Bronze. Vlt. können wir davon partizipieren, dass es für den SVK nicht mehr um das große Ziel geht.

    Sat. 19.04. 14:00 Tribseeser SV 1928 - HFC Greifswald 92
    TSV nach dem Abstieg extrem gefestigt. Wie selbstverständlich marschieren die Kargschützlinge durch die Liga und zerlegen auf ihrem Weg zurück in die Landesliga jeden Gegner. Doch irgendwann endet bekanntlich jede Serie. Warum nicht gegen an guten Tagen spielstarke Hengste aus Greifwald?

    Sat. 19.04. 14:00 SV Blau-Weiß 50 Baabe - Grimmener SV II
    Mit einem Sieg können beide Teams wohl entspannt auf die Sommerpause warten. Der Abstieg wäre dann wohl in beiden Reihen kein Thema mehr. Heimstarke Baaber könnten dabei Nutznießer der anhaltenden dünnen Personaldecke der Verbandsligareserve werden. Jedenfalls auf dem Papier eine spannende Begegnung,

    Sat. 19.04. 14:00 Greifswalder SV 04 II - SV Rambin 61
    Finale, oho! So oder so ähnlich muss es jetzt wohl für den SV Rambin lauten. Jedes Spiel was jetzt nicht gewonnen wird, macht den Klassenerhalt immer unwahrscheinlicher. Und ausgerechnet jetzt wartet mit dem GSV II auch noch ein Gegner aus der Spitzengruppe. Aber mit der für Rambin typischen Bereitschaft ist vieles Möglich. Warum nicht auch die Wende in HGW?

    Sat. 19.04. 15:00 SG Reinkenhagen - Greifswalder SV Puls 1970
    Vermutlich ein Spiel zum vergessen. Beide Teams können noch, müssen aber nicht! Vlt. nutzen beide Trainer ja die Chance um schon Dinge für 2014/2015 zu testen. Wenn nicht riecht es jedoch nach Unentschieden. Zu ausgeglichen sind die Formkurven beider Seiten.

    Sun. 20.04. 14:00 SV Behren-Lübchin - FC Pommern Stralsund II
    Respekt vor Bel-Air, dass man in dieser Zeit weiter Gas gibt. Der Klassenerhalt ist natürlich Geschichte, aber Ziele haben die Jungs sicher auch noch! Ein Ziel könnte min. der obligatorische Saisonsieg sein. Die Pommern aus Stralsund könnten dafür der passende Gegner sein. In der Rückrunde sind die Sundstädter aktuell nämlich selbst noch ohne Sieg. Dagegen spricht, dass der FCP II noch alles in die Waageschale hauen muss um den Abstand vor Rambin zu wahren / auszubauen.
    Ich bin ja durch u. durch Optimist. Selbst meine Blutgruppe ist positiv!
    Kandelin vs SGW 4:0 (1:0)
    Tore: 1:0 (37.), 2:0 (67.), 3:0 (83.), 4:0 (90.+1)
    SGW: Rainer Müller- Mario Schröder (65. GRK), Frank Meier, Felix Scheffler (28. GRK), Patrick Fürstner- Ronny Zakrzewski (bis 63.), Martin Slomski- Fabian Schwärmer (46. Hannes Parsch), Falco Lange (55. Andre Brandt), Jochen Müller (46. Michael Rummelhagen)- Stephan Krettek

    Gutes Wetter, guter Platz, guter Gegner und auch wir waren heute aus meiner Sicht nicht so schlecht, wie es durch das Ergebnis dargestellt wird. Nicht gut aus meiner Sicht, dass Experiment des LFV mit zwei Kindern als Linienrichter. Wir müssen auch in der Saisonvorbereitung testen und nicht wenn es Punkte geht.
    An der Niederlage sind die Unparteiischen jedoch in keiner Weise Schuld. Wir bringen uns mit zwei Ampelkarten und zwei Verletzungen (ohne gegnerische Einwirkung) selbst auf die Verliererstraße, nachdem wir lange Zeit auf Augenhöhe agieren konnten. Am Ende standen nur noch acht Spieler auf dem Platz und schafften es ein drohendes Debakel abzuwenden. Und so heißt es auch nach drei Spielen für die SGW in Kandelin: 0 Tore und 0 Punkte…

    Fotos, Meinungen und Berichte zum Spiel finden Interessierte auf der SGW-Seite bei Facebook.

    Glückwunsch an Rambin. Da würde mich ein Bericht ja mal interessieren.
    Achtbare Niederlage beim Tabellenführer
    Sonnabend, 19. April 2014

    Tribseeser SV - HFC Greifswald 92 2:0 (1:0)

    Nach einer erneut engagierten und geschlossenen Mannschaftsleistung unterliegt die Landesklassenvertretung des HFC dem ungeschlagenen Tabellenführer aus Tribsees mit 0:2.

    Die Hansestädter reisten erneut ohne 6 Stammkräfte sowie ohne ihren urlaubenden Trainer André Höhne in die Trebelstadt. Doch die vom Gespann Roy und Viehweger mit einer erkennbar defensiven Marschroute ins Spiel geschickte Elf zeigte sich von Beginn an engagiert und machte die Räume für den Tabellenführer immer wieder eng. Die Gastgeber zeigten indes die klar bessere Spielanlage und suchten mit geduldigem Aufbauspiel ihre Chancen. Diese bekamen sie bereits in der ersten Viertelstunde zwei mal, scheiterten jedoch am Pfosten sowie dem gut reagierenden Wodke im Gästetor. Es dauerte bis zur 28. Minute, ehe der designierte Aufsteiger das Abwehrbollwerk des HFC durch Markus Wollenburg überwinden konnte.

    In der Folgezeit sorgten die Gäste mit konzentrierter Defensivarbeit dafür, dass die Trebelstädter kaum noch zu klaren Möglichkeiten kamen. Hierzu bedurfte es schließlich eines Geschenks des Unparteiischen Helwig, der in der 36. Minute nach einem klaren Foulspiel an HFC-Innenverteidiger Viehweger zum Entsetzen der Gäste auf den Elfmeterpunkt zeigte und zu allem Überfluss den gefoulten Spieler noch mit einer gelben Karte bedachte. HFC-Keeper Wodke sorgte mit seiner anschließenden Parade für ausgleichende Gerechtigkeit sowie einen weiteren Motivationsschub bei seinen Vorderleuten. Der Tabellenzehnte suchte nun auch in der Offensive seine Chance. Jirjahn schickte HFC-Torjäger Schmietendorf wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff steil in Richtung Tribseeser Tor, doch der mögliche Ausgleichstreffer fiel nicht.

    Im zweiten Abschnitt überstanden die Hansestädter zunächst mehrere gute Möglichkeiten des Gastgebers schadlos. Behrens mit einer Sonderbewachung für den Tribseeser Torjäger Karg sowie Schmidt boten im defensiven Mittelfeld starke Partien und ragten aus einer geschlossen kämpfenden HFC-Elf noch heraus. Den aufgrund der Spielanteile sowie der Chancenverteilung verdienten zweiten Treffer durch Wollenburg in der 66. Minute konnten die Gäste jedoch nicht verhindern. Mit dieser Vorentscheidung schalteten die Gastgeber einen Gang zurück und ließen in der Offensive kaum noch die nötige Kreativität erkennen, um das Defensivbollwerk der Hansestädter zu überwinden. So blieb es bis zum Schlusspfiff beim 2:0, das man beim Tabellenführer als glanzlosen Arbeitssieg einstufen dürfte. Beim HFC jedoch wird man auf dieser achtbaren Niederlage sowie der guten Defensivleistung aller Mannschaftsteile weiter aufbauen können, um die nötigen Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einzufahren.

    - s.v. -

    Für den HFC:

    Wodke - Czerwinski, Viehweger, Tschirner (C), Anders - Behrens, Schmidt (ab 76. Kriese), Ernst, Kägebein - Jirjahn, Schmietendorf (ab 87. Safakyildizi)

    Reserve: Kröger, Zumkowski, Holtz

    Tribseeser SV:

    Dieck - Jäger (C) (ab 59. Nienkirchen), P. Karg, Boldt (ab 79. M. Günther), S. Karg, Preuß, Markus Wollenburg, Wilhelm (ab 83. Schuldt), Martin Wollenburg, U. Günther, Garche

    Torfolge:

    1:0 Markus Wollenburg, 28. Minute
    2:0 Markus Wollenburg, 66. Minute

    Verwarnungen:

    HFC: Viehweger

    Tribsees: Boldt, S. Karg, Markus Wollenburg, Nienkirchen

    Unparteiische:

    Jörg Helwig (Ribnitz-Damgarten), Uwe Baranowski, Michael Koltermann

    Zuschauer:

    85, am Sonnabend, den 19.04.2014 um 14.00 Uhr, Sportanlage Tribsees
    Anschluss verpasst

    Mit einer 0:1-Niederlage bei der SG Reinkenhagen riss nicht nur die kurze Erfolgsserie des GSV Puls, sondern wurde auch die Möglichkeit vergeben, Anschluss an das obere Mittelfeld zu finden. Bei Sonnenschein und heftig-kaltem Wind präsentierte sich unter den Augen des Saarbrückener Fußballverständigen Drei Te Ha eine Pulser Ostermannschaft, die es, darauf kann man jeden Cent verwetten, in dieser Zusammensetzung nicht einmal annähernd nochmals geben wird. Da liefen die Trainer-Telefone am Spieltag noch heiß. Wozu soll es noch führen, wenn selbst Familienväter, weit über 40 Winter alt, ihren Lebensabend kickend auf einem holprigen Miltzower Grün verbringen?

    Vornweg: Der Ball besaß wenige Freunde. Hauptsächlich vertikal bewegt sorgten die durch Böen induzierten abenteuerlichen Flugkurven für mehr Raunen im Publikum als die auch zu bewundernden technischen Kabarettstückchen. Puls kam besser in die Partie. Schob hatte nach 100 Sekunden freie Schussbahn und jagte das Leder über den Balken. Ein Weder-Freistoß in der 6. Minute sah Kuhn im SG-Gehäuse auf dem Posten. Als Vorhölter mit seinen 1,32 umzingelt von drei Reinkenhägener Riesen die Klärung der Situation verpasste, verzog Wossidlo knapp (9.). Mit dieser Aktion verlagerte sich das Spielgeschehen immer mehr in die Pulser Hälfte, wobei die Gastgeber immer wieder von den halbherzigen Klärungsversuchen der Gäste profitierten. Kuhns Freistoß (19.) und Aschmutats durchgeflutschten Schrägschuss (25.) parierte Nagel noch grandios. Auch gegen Wossidlo behielt der Puls-Keeper die Oberhand, musste sich beim anschließenden Eckball allerdings geschlagen geben. Andreas Kuhn traf aus 8 Metern im Nachfassen (28.). Fortan verpasste die SG die Entscheidung. Kurios wurde es in der 35. Minute, als der in die Ecke eilende Nagel Knolls Flugkopfball zwischen seinen elastischen Knien aufhielt. Da zeigte die Nummer 1 der Pulser, warum er beim kürzlich durchgeführten DFB-Torhüterlehrgang Bestwerte in den Elastizitätswerten der unteren Gliedmaßen erzielte.

    Nagel zeigte sich auch in der ersten brenzligen Szene der zweiten Hälfte obenauf und stiebitzte dem durchgebrochenen Zimak den Ball vom Fuß. Puls, dass sich 50 Minuten lang offensiv schonte, kam ab Mitte der Halbzeit zu jenen Chancen, die bei ein wenig mehr Konsequenz durchaus einen glücklichen Punktgewinn nach sich hätten ziehen können. Aber Behrens zielte bei seinem Kopfball zu hoch, Leonhardts Volleyschuss fehlten die Verve und die Genauigkeit. Hinter Rentz´ Aktion in wirklich aussichtsreicher Position in Minute 74 gehört eher ein Fragezeichen. Als Schob in der 85. Minute Leos Eingabe verpasste, war das Spiel gelaufen. Denn die Pulser Schussoffensive, derer ein Dutzend mitgereiste Fans und der Fußballverständige aus Saarbrücken harrten, wurde durch die SG Reinkenhagen gnadenlos kaputtgewechselt.

    SGR: Th. Kuhn – Kopka, Lüdemann, Kossin, Knoll, Wossidlo, Zimak (90. Haberland), A. Kuhn, Opitz (90. Prust), Pouya (79. Olbrich (V)), Aschmutat (V)
    Puls: Nagel – Ihlenfeldt (V), Person, Schulz (V), Leonhardt (V), Hilker, Weder (V), Vorhölter, Schob, Förster (46. Behrens), Rentz (85. Hübner)
    SR: Stenke – Gleisberg, Anders
    Fußball / Landesklasse-III – 19.Spieltag / SV Blau-Weiß 50
    Baabe – Grimmener SV II 1:1 (1:1)

    Nach dem wichtigen Sieg in der Vorwoche gegen das
    Tabellenschlusslicht aus Behren-Lübchin, gastierte der GSV II am Ostersamstag
    auf der Insel Rügen beim direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt des SV
    Blau-Weiß 50 Baabe.
    Da die Situation in Ober und Verbandsliga immer noch sehr
    undurchsichtig ist, was die Absteiger betrifft, war es auch hier eminent
    wichtig zu punkten für beide Teams.
    Bei Grimmen war Andreas Dell nach längerer Verletzungspause
    wieder mit von der Partie. Es reichte aber nur für eine Halbzeit.
    Nach kurzem Abtasten hatte der GSV II in der sechsten Minute
    die erste Chance, doch Rene´ Sauer scheiterte nach einer Block-Vorarbeit an
    Offermann im Baaber Tor.
    Fast im Gegenzug fand die Grimmener Defensive dann keinen
    Zugriff und das nutzte Baabe dann in Person vom Ex-Grimmener Andre´ Rast zur
    1:0-Führung.
    Grimmen aber agierte weiterhin konzentriert und belohnte
    sich in der 26.Minute dafür. Andreas Dell handelte bei einem Einwurf schnell
    und bediente Nico Wehlitz, der den mitgelaufenen Alexander Boy sah, der cool
    zum 1:1 in die Ecke vollendete.
    Eng wurde es für Baabe noch mal, als ein Freistoß von
    Steffen Krüger, fast von der Eckfahne aufs kurze Ecke ging, der Keeper den Ball
    nur prallen lassen konnte und Andreas Dell mit seinem Nachschuss am Fuß des
    Verteidigers scheiterte.
    Baabe seinerseits hatte ebenfalls noch 2-3 kleinere
    Möglichkeiten, die aber ungenutzt blieben, sodass das 1:1 zur Pause schon in
    Ordnung ging.
    In dieser wechselte Coach Baarhs dann Jörn Jandke für
    Andreas Dell ein.

    Nach Wiederanpfiff fanden die Rüganer dann besser ins Spiel.
    Grimmen war nun immer einen Schritt zu weit weg und sie kamen mit dem Pressing
    des Gastgebers nicht zurecht.
    So musste Marcel Junge im Grimmener Tor zweimal super
    parieren und hielt seiner Mannschaft so das Remis fest.
    Es folgten fünf aufregende Minuten. Grimmen fuhr einen
    Angriff über die rechte Seite aus dessen Resultat Rene´ Sauer am langen Pfosten
    per Kopf den Torwart überwand und der Ball an den Innenpfosten klatschte und
    dann vom Verteidiger auf bzw. hinter der Linie geklärt wurde. Grimmen meinte
    der ball war drin, der Assistent jedoch nicht. Dieses Rätsel wird wohl ungelöst
    bleiben.
    In der 74.Minute sah Baabes Mathias Ulrich dann wegen
    wiederholtem Foulspiel die gelb/rote Karte.
    Nun konnte sich Grimmen aus der Umklammerung befreien. Ein
    eigentlich ungefährlicher Ball wurde von der Baaber Verteidigung vor die Füße
    von Rene´ Sauer geklärt, doch dessen Direktabnahme hielt Offermann fest.
    In der 89.Minute hatte dann Kapitän Jano Block seinen
    Auftritt, ließ zwei Spieler aussteigen, verpasste dann aber um Zentimeter das
    Tor und somit den Sieg.

    Am Ende ein gerechtes Remis, wobei für Grimmen am kommenden
    Wochenende im Spiel beim FC Pommern Stralsund II das nächste direkte Duell
    ansteht.

    GSV II: Junge, Wolff, Lehmann (80.Bathke), Stassewski,
    T.Müller, Sauer, Dell (46.Jandke), Boy, Block, Wehlitz, S.Krüger
    Unsere neue Homepage ist Online: grimmener-sportverein.de
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    Spielbericht Landesklassenspiel am 19.04.2014

    SV Kandelin - SG Wöpkendorf 4 : 0 (1:0)

    Verdienter Sieg

    In diesem Heimspiel ging es für die Kandeliner darum, einen wichtigen dreier einzufahren um den 2. Tabellenplatz zu behaupten. Mit dem nötigen Respekt vor der Elf aus Wöpkendorf, die in der Hinrunde 2:1 gewannen, wurde die Partie von Herrn Gernetzki pünktlich um 14 Uhr angepfiffen.

    Die ersten 10 Minuten waren von beiden Mannschaften durch vorsichtiges abtasten geprägt. Als in der 11. Minute ein Freistoß von Retelsdorf von Glawe nicht erreicht wurde kam Leben in das Spiel der Gastgeber. Alms setzt sich auf der Außenbahn schön durch und seine präzise Flanke von der Grundlinie erreicht Schultz, der den Ball aus 2 Metern noch neben das Tor köpft (15. Minute). Eine Direktabnahme nach Eckball Boldt geht in der 20. Minute über das Tor. Dass die Gäste nach vorne sehr gefährlich sind, bewiesen sie in der 24. und 26. Minute - erst hält Bahls einen straffen Schuss aus 16 Metern sicher fest und bei der größten Chance der Wöpkendorfer lenkt er die Kugel reflexartig noch an den Pfosten. Einen erneuten Kopfball von Schultz hält der Gästetorwart sicher (30.). In der 36. Minute die bis dahin schönste Kombination des Spieles – Retelsdorf bedient Boldt mit einem Pass in den Lauf, dieser legt ihn quer auf Beth und mit einem überlegten Schuss ins lange Eck erzielt er das erlösende 1:0. Glawe in der 40. und Beth in der 47. Minute verpassten es, eine Vorentscheidung zu erzwingen. Schon hier spielten die Gäste nur noch zu 10-nt. Mit dem Zwischenstand von 1:0 ging es in die Halbzeitpause.

    Aufgrund einer Verletzung von Werbel und der taktischen Herausnahme von Beth, kamen Witt und Mackowski zu Beginn der 2. Halbzeit ins Spiel der Kandeliner. Trotz der Führung im Rücken kam keine Ruhe in das Spiel der Gastgeber. Zu viele Bälle wurden überhastet und ungenau gespielt, so dass die Gäste immer wieder mit schnellen Kontern den Torerfolg suchten. In der 68. Minute dann die Vorentscheidung zugunsten der Gastgeber. Nach einer Ecke von Witt schießt Alms scharf in die Mitte vor das Gästetor, da steht Mackowski und spitzelt das Leder gedankenschnell ins lange Eck (2:0). Als ein weiterer Gästespieler mit Gelb-Rot vom Platz fliegt und ein Wöpkendorfer Spieler verletzt vom Platz muss (Einwechselkontingent erschöpft), ergeben sich für die Kandeliner mehr Räume zum Spielen. In der 77. Minute hatte Mackowski die Chance zum 3:0 auf dem Fuß, scheitert aber 2x am gut haltenden Gästetorwart. Glawe nimmt eine Flanke von links direkt und mit sehenswertem Schuss versenkt er die Kugel aus 20 Metern im Tor der Gäste (83. Minute). Kasch, in der 75. Minute für Retelsdorf eingewechselt, erläuft einen scharfen Pass von Boldt und verwandelt aus spitzem Winkel zum 4:0 Endstand.

    Mit diesem Sieg geht es nächste Woche in ein weiteres Heimspiel- dann gegen die Elf von Blau-Weiß Baabe.

    Aufstellung: Bahls; Abs; Richter; Reimus; Glawe; Alms; Werbel (46. Witt); Boldt; Schultz; Retelsdorf (75. D. Kasch); Beth (46. Mackowski)
    Text:K.Priemel
    Und der Durst war soo schlimm,das die U-Boote uns in die Hacken gefahren sind. :prost
    @Dickusch: guter sachlicher Bericht, den ich dir gern unterschreibe! Der Sieg für eure Farben geht i.O., allerdings hätte ich mir für dieses Spiel einen anderen Schiedsrichter gewünscht. Beide gelb/roten Karten sind durchaus vertrettbar, aber dann darf S.Beth aus meiner Sicht auch nicht nicht in die Halbzeit gerettet werden. Fingerspitzengefühl sieht anders aus. Aber was solls...

    P.S.: Tolle Anlage habt ihr inzwischen da bei euch! :ddgrins
    Ich bin ja durch u. durch Optimist. Selbst meine Blutgruppe ist positiv!
    ...von ganz hinten rechts...
    man könnt jetzt ja wieder - was soll`s - die telkom hat jedenfalls einen rekord-sonnnabend-umsatz gemacht.
    selbst steineklopfen ist lustiger als easter 11 PULSer zusammenbringen - von wg. "PULS 300" - lach lach ...
    nun ja - dank an alle ritter der artus-tafelrunde die sich dann doch zur jagd nach`m heiligen gral aufmachen - manch wagemutiger auch mit freigang a la "schatz, ich mach mal schnell zum baumarkt..."
    das reicht zwar nur für eine halbzeit - verdient aber höchsten respekt !!
    viel taktik kannst mit dem haufen nich machen - "nu sind wir hier, also botten an & los "
    nachdem ehrengast und ex-elite-PULSer 3TH(sprich: "drei-tore-härtel" oder auch "das tormonster von spantekow") bestens versorgt beim PULSmob platz genommen hat, gehen die ersten 10min tatsächlich deutlich an uns... 2 gute chancen (yannick/jan) können durchaus einschlagen - das hätten wir mit sizilianischem hafenbeckenbeton schon irgendwie 85min durchgebracht :)
    stück f. stück holen sich die heimschläfer aber dann die spielhoheit - deutlich zu merken, das wir heut` ein ziemlich bunter haufen sin - gefightet wird trotzdem.
    Honza noch mit perfektem konter (per foul gestoppt) und dann ist bis zum pausentee offensiv nur noch d. gegner unterwegs.
    viel druck über lange bälle auf die außen, ne menge gefährliche flanken & durchlaufende bälle überstehen wir mit dem notwendigen glück - in überragender manier auch jogis no.11 mit "doppeltem knieklemmer gegen flugkopfball aus 5m" !!
    dann "mehrfachecke", kein PULSer kriegt das ding wirklich weg, den schuß nehm ich noch "auf männerbrust", dann gehts aus 10m doch unhaltbar unter unsere latte zum 1:0.

    pausentee - watt soll`s, so lang wie möglich halten und dann irgendwas über lang, gewalt & glück...

    die luft aber gleich mal dünn wie bei Messner über 6000 - 2/3 lawinenabgänge in unserer hälfte, kein größerer schaden und es bleibt bei der knappen führung.
    wir mühen uns weiterhin nach kräften, leider weder fisch noch fleisch - am heutigen tage muß man der truppe daraus aber wahrlich kein strick drehen.
    zur hz eingewechselt die splitterrippe, mit ihm auf jeden fall mehr action und so kommen wir tatsächlich zu unseren 2/3 chancen.
    riese leo schlenzt elegant am langen eck vorbei, köpper splitterrippe senkt sich gefährlich ... und wenn der oberarzt 80` die ruhe wie sonst am skalpell gezeigt hätte ...
    noch 10min - chaosmode on, alles vorne rein - nee, heut nich` ... somit nix im korb zum abpfiff.
    schon ärgerlich, die suppe hat PULS sich organisatorisch selbst versalzen.
    somit blieb es 3TH vorbehalten, die stimmung mit einer wohldosierten, mitgeführten prise Berliner Luft zu erhellen ... Lafer Lichter Lecker !!

    FAZIT - nicht unverdient dieser heimsieg - aber... mensch .. eh ... jJunge ... ach, menno !