Halbfinale Kreispokal

      Niepars erneut im Pokalfinale

      Ohne Probleme setzt sich der SV 93 Niepars zu Hause mit 5:0 gegen SV 1927 Bartelshagen I durch und zieht zum zweiten Mal hintereinander ins Finale des Kreispokals ein.

      Dabei begannen die Spieler von Trainer Clauer etwas nervös. Viele Fehlpässe in den ersten 15 Minuten brachten die Hintermannschaft der 93er einige Male in Schwierigkeiten. Bis zur Halbzeit offenbarte sich allerdings der Klassenunterschied zwischen beiden Teams. Niepars übernahm das Zepter und erzielte folgerichtig die Führung in der 32. Minute durch einen sehenswerten Distanzschuss von L. Goldbecher. Nur acht Minuten später war es erneut der Kapitän der Blau-Weißen, welcher eine Hereingabe von Herrmann zum 2:0 per Kopf verwerten konnte. Dass gerade L. Goldbecher in der Lage war, seine Mannschaft an diesem Sonnabend auf die Siegerstraße zu bringen, verwundert umso mehr, da er sich bereits unter der Woche bis zum Äußersten bei der Schafschur in Schottland verausgabte.

      Der Spielverlauf der zweiten Halbzeit überraschte kaum noch. Obwohl die Gäste aus Bartelshagen I versuchten, den Anschlusstreffer zu erzielen, fehlten ihnen meist die Mittel, um die starke Nieparser Verteidigung ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Nach einer Stunde schnürte Niepars schließlich den Sack zu, als Kutschinski per Volley eine Schwuchow-Flanke mustergültig zur Vorentscheidung verwertete.

      Die Partie verflachte nun zusehends, da die Gäste sich aufgaben und Nieparser bereits den Schongang einlegte. Dennoch erarbeitete sich die Clauer-Truppe in der 73. Minute noch einen Strafstoß – dieser war jedoch mehr als fragwürdig. Mittelfeldmotor Herrmann wars egal: Mit einem sicheren Schuss ins linke Dreiangel erhöhte er auf 4:0. Den Schlusspunkt setzte Rost fünf Minuten vor Schluss, nachdem ihm die Rothaar-Fraktion Kuphal-Rakow das Leder auf dem Silbertablett servierte.
      Nach dem unglücklichen Aus im Elfmeterschießen des

      Pokalfinales gegen den FSV Garz im vergangenen Jahr, streben die 93er dieses Mal nach dem Titel. Ähnlich äußerte sich nach der Begegnung auch Coach-Clauer: „Wir haben es wie letztes Jahr verdient ins Finale geschafft und wollen dieses Mal um jeden Preis triumphieren!“

      Aufstellung: T. Schult, M. Theil, A. Venz, R. Möller, R. Leupold, S. Herrmann, P. Schumacher, T. Kutschinski, E. Schwuchow, L. Goldbecher, B. Rost

      Bericht: fgo