Finale AH NVP/RÜG

    Finale AH NVP/RÜG

    Sonntag den 16.10.2011 um 11:00 Uhr in Baabe.

    SG Empos Sassnitz vs SV Samtens

    Für mich ist Empor der Favorit in dem Finale. Aber man darf Samtens auch nicht Unterschätzen. Haben auch eine Spielstarke Trupppe beisammen.
    Aber ich lege mich auf Empor fest und tippe,das sie das Finale mit 2:1 gewinnen werden.

    Mfg "Toka"
    Je länger das Spiel dauert, desto weniger Zeit bleibt. :winke

    Erstaunlich wie verwirrt manche Menschen plötzlich sind, wenn ein Satz anders endet als man es Kartoffel? 8|

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    Glückwunsch auch von mir, besonders den alten "Motor"-Kameraden (mind. einer war ja dabei) !
    "Jeder kann sagen, was ich will." (O. R.)
    Prohn, Sitz des slawischen Fürstenhauses , dem unter anderem die nahe Stadt Stralsund ihr Stadtrecht verdankt.

    „Cleveres Spiel hört da auf, wo Unsportlichkeit anfängt. (In diesem Sinne wünsche ich uns allen clevere Spiele, auf dass der Bessere gewinnt. Viel Glück!)“ F.B.

    SG Empor Sassnitz – SV Samtens 2:3 (1:3)

    Ü35 - Oldies des SV Samtens gewinnen Verbandsmeisterschaft

    Nach recht intensiven und überwiegend ansehnlichen 70 Minuten beider Teams, siegten letztendlich die alten Herren des SV Samtens verdient mit 3:2 und schnappten sich somit die Verbandsmeisterschaft des Kreises NVP/RÜG.

    Bei spätsommerlichen Bedingungen und unter Beobachtung von ca. 300 Zuschauern fand das Finale um den begehrten Verbandspokal in Baabe statt. Während sich Empor im Halbfinale in Hin- und Rückspiel gegen RW Trinwillershagen durchsetzen konnte, mussten die Oldies vom Grimmener SV gegen Samtens die Segel streichen. Kurz nachdem Schiedsrichter Fred Klinkenberg das Finale angepfiffen hatte, tauchte Dieckmann völlig frei vor Haack auf, scheiterte jedoch zunächst am Samtenser Keeper und holte beim Nachsetzen noch eine Ecke heraus. Diese sorgte erneut für etwas Verwirrung, konnte aber schadlos geklärt werden. Nach fünf Minuten musste der Unparteiische aufgrund einer Rangelei ein erstes Zeichen setzen. In der Folge neutralisierten sich beide Teams, wobei nahezu jeder gefährliche Pass in die Spitze aufgrund von Abseits unterbunden wurde. Allerdings drückte Samtens nun immer mehr aufs Gaspedal, sodass ein riskanter Querpass von Wessel beinahe zur 1:0 Führung durch Krüger geführt hätte (15.). Nur wenige Sekunden später lief Schwenn allein auf den Sassnitzer Kasten zu, schob die Kugel zwar am Torwart, allerdings auch am Gehäuse vorbei und sorgte somit bei vielen Zuschauern für ein Gefühlschaos (16.). Drei Minuten danach musste sich Wessel nach einer verunglückten Flanke von Pankratz strecken und lenkte die Kugel noch an die Querlatte. In der 22. Minute wurde Schwenn von Peplow freigespielt, konnte im letzten Moment jedoch noch gestoppt werden. Empors Abwehr schien zu diesem Zeitpunkt alles andere als Sattelfest, sodass der Führungstreffer für Samtens nur eine Frage der Zeit war. Zwei Minuten später war der Bann dann gebrochen und Krüger verwertete einen Angriff über die linke Seite ins kurze Eck zum verdienten 0:1. Sassnitz antwortete kurz darauf mit einem Fernschuss durch Dieckmann (26.) und spielte auf einmal wie wachgerüttelt. Alles andere als wach wirkten zwei Minuten später die Samtenser, welche tatenlos mit ansahen, wie Begerow nach einem Eckball per Kopf den 1:1 Ausgleich erzielte. Die Freude der Sassnitzer währte jedoch nur kurz, da sie einen Steilpass von Bodzinski auf Schwenn nicht unterbinden konnten, sodass letzterer den Torwart umkurven und ins leere Tor einschieben konnte – 1:2 (31.). Praktisch mit dem Halbzeitpfiff erhöhte Samtens durch Schwenn sogar auf 1:3 (35.). Zwar schien der Torschütze dabei knapp im Abseits gestanden zu haben, verdient war die 2-Tore-Führung aber allemal.

    Im zweiten Spielabschnitt brauchten die Sassnitzer ein schnelles Anschlusstor, mussten sich gleichzeitig jedoch vor den gefährlichen Kontern des Gegners in Acht nehmen. Zu erwähnen sei noch das Fehlen von Lipke, Satzel und Holland-Moritz, welche die Sassnitzer Offensive wohl merklich belebt hätten. Die erste nennenswerte Aktion in Halbzeit zwei verbuchten die Samtenser, welche nach einem Abklatscher des Torwarts aber nicht schnell genug nachsetzten (43.). Im direkten Gegenzug hatte Haack nach einem Freistoß weniger Probleme. In der 51. Minute flankte Erucat mustergültig in den Samtenser Strafraum, doch am langen Pfosten verpassten gleich zwei Sassnitzer knapp. Kurz darauf kam Empor bei einem Angriff nicht entscheidend zum Abschluss, Samtens schaltete blitzschnell um, vergab die aussichtsreiche Kontergelegenheit jedoch, da Krüger der Ball versprang (53.). In der Folge schwanden bei beiden Teams zunehmend die Kräfte, da sich kleinere Foulspiele häuften und Angriffe nicht richtig ausgespielt wurden. In der 64. Minute scheiterte Schwenn nach sehenswertem Doppelpass mit Krüger zunächst am Pfosten, ehe der Nachschuss von Settegast abgeblockt werden konnte. Samtens legte gegen Ende der Partie nochmals einen Gang zu, doch Krüger verpasste zweimal den vierten Treffer (66., 68.). Als alle Beteiligten sich schon auf die anschließende Siegerehrung einstimmten, wurde Gärtig im Strafraum zu Fall gebracht und es gab Elfmeter. Diese Chance ließ sich der Gefoulte nicht nehmen und verwandelte zum 2:3. Zwar gab es noch zwei Minuten Nachspielzeit, doch der Sieg der Samtenser Oldies war nie in Gefahr. Damit beerben die alten Herren des SV Samtens den amtierenden Champion TSV Sagard und bekamen nach Spielschluss durch den Obmann der alten Herren, Gernot Niemann, sowie dem Staffelleiter Nord, Bodo Probst, Pokal und Urkunde überreicht. PS

    Aufstellung Samtens: M. Haack, C. Krenz, D. Vergils, S. Peplow, S. Settegast, D. Pankratz, M. Kruse, M. Bodzinski, R. Bergmann (67. H. Scholz), M. Krüger, M. Schwenn

    Aufstellung Sassnitz: J. Wessel, O. Begerow, M. Dau, A. Dieckmann, R. Erucat, F. Gärtig, L. Janitschek, T. Krüger, P. Reitzel (59. J. Hardrock), N. Streich, M. Wollschläger
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